Tipps zum Blumenkauf
Schon vor dem Blumenkauf, sollte sich der ökologisch bewusste Käufer, einige Gedanken machen. Denn viele Blumen werden in Drittländern unter katastrophalen Bedingungen gezüchtet. Schlechte Arbeitsbedingungen und der massive Einsatz von Pestiziden schädigen die Gesundheit der Arbeiter und auch die Umwelt. Wer Blumen mit dem Siegel des Flower Label-Programms kauft, kann sich sicher sein, das die Blumen aus Plantagen kommen, auf denen unabhängige Kontrollen garantieren, das: Existenzsichernde Löhne gezahlt werden, Sozialleistungen erbracht werden und Schutzkleidung verwendet wird. Auf diesen Plantagen ist Kinderarbeit verboten. Hier verzichtet man auch auf den Einsatz, besonders giftiger Pestizide.
Umweltschonend kauft man Blumen der jeweiligen Saison aus Anbaugebieten in der Wohnnähe. Diese werden nicht um die halbe Erdkugel geflogen. In den Monaten Januar, Februar und März gibt es in Deutschland Tulpen, Narzissen, Gerbera und Freesien auf dem heimischen Blumenmarkt. Flieder, Rosen, Chrysanthemen, sowie verschiedene Sommerblumen, wie Ringelblumen und Pfingstrosen findet man in den Monaten April bis Juni. Besonders in den Sommermonaten Juli bis September, ist die Auswahl an heimischen Blumen groß. Hier findet man Sonnenblumen, Rosen, Lilien und Gerbera. Wunderschöne, verschiedenfarbige Gladiolen bekommt man im September. Auch im September bis Dezember hält der heimische Blumenmarkt Duftende Dahlien, Gerbera, Chrysanthemen und Amaryllis bereit.
Hat man den Blumenstrauß nach Hause gebracht, gehört er gleich in eine Vase mit frischem Wasser. Damit der Blumenstrauß länger frisch bleibt, gibt es einige Tricks. Zuerst säubert man die Stängel und entfernt alle Blätter in Vasenhöhe. Dann schneidet man die Stiele mit einem glatten Messerschnitt nochmals nach. Die Blumen stellt man am besten in ca. 35 Grad warmes Wasser. Floristen und Blumenläden bieten eine spezielle Nährlösung für die Blumen an, damit sie länger frisch bleiben. Eine Kupfermünze im Wasser hilft, die Fäulnisbildung zu unterbinden. Schnittblumen sollten nie in der Sonne stehen, oder Zugluft ausgesetzt werden. Da Obst das Reifegas Ethylen ausströmt, sollten Blumen nie in der Nähe von Obst gelagert werden. Denn Ethylen verringert die Haltbarkeit der Schnittblumen. Verwelkte Blumensträuße sollten wegen möglicher Pestizidrückstände, nicht getrocknet und aufbewahrt werden. Dieses gilt natürlich nicht für Blumen aus dem eignen Garten. Wer länger Freude an den Blumen haben möchte, kauft Topfblumen, wie Alpenveilchen oder Azaleen.
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